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Wenn man einen Hund hat, wird man sich über kurz oder lang auch mit dem Thema Gesundheit und Ernährung auseinandersetzen müssen.
Durch Freunde lernte ich über das Internet die Seiten von Silvia Dierauer kennen und beschäftigte mich intensiv mit dem Thema BARF - biologisch artgerechtes rohes Futter. (nach Swanie Simon unter www.barfers.de)
An dieser Stelle möchte ich nur eine kurze Zusammenfassung dessen geben, was ich im Laufe der Zeit zum Thema BARFen u.a. im Internet gefunden habe.
Mehr dazu z.B. unter www.gesundehunde.com , http://surf.agri.ch/dierauer/Start_d.html und www.barfers.de
oder auch bei Ian Billinghurst, der mehrere Bücher (engl.) dazu verfasst hat.
Warum BARFen - Zusammenfassung:
Die Vorfahren der heutigen Hunde waren keine reinen Fleischfresser, sie ernährten sich neben dem ganzen Beutetier auch von Beeren und Früchten, Gräsern, Wurzeln u.ä., d.h. um einen Hund ausgewogen und artgerecht zu ernähren müsste man diese Ernährungsweise nachahmen.
Da wir kaum Gelegenheit haben, ganze Tiere zu verfüttern, wird versucht durch Abwechslung von rohem Fleisch, Gemüse, Obst, Milchprodukten, (evtl. Getreide) und Nahrungsergänzungen wie verschiedem Öl, Knoblauch, Vitaminen, Bierhefe, Lebertran u.ä. eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.
Im Vergleich zum Fertigfutter kommen die Nährstoffe beim Rohfutter in ihrer natürlichen Zusammensetzung vor und sind wesentlich leichter verdaulich. Die meisten Trockenfutter bestehen zum größten Teil aus Getreide, was in der natürlichen Ernährung kaum vorkommt.
Seit März 2003 wird Fia roh gefüttert, Sie hat jetzt mit sieben Jahren weniger Zahnstein als mit zweieinhalb als sie zu uns kam. Sie war früher immer vom Gewicht her an der unteren Grenze, seitdem ich sie BARFe hat sie nie wieder etwas stehen lassen. Fia hat auch seitdem keine Probleme mehr mit aufgerissene Pfoten, ihr Fell ist dicht und glänzend und das wichtigste sie ist topfit und findet das Ganze super lecker!
Wie und was kann ich füttern:
Zu Beginn war ich sehr verunsichert, was und vieviel ich denn nun füttern könnte. Ich begann mit Futterplänen aus dem Internet, z.B. bei “Gesunde Hunde” (http://www.gesundehunde.com/sites/ernaehrung_001.php) oder auf Silvia´s Homepage (http://surf.agri.ch/dierauer/pflege.html).
Als unser Welpe ins Haus kam, wollte ich jedoch nicht experimentieren und riskieren, bei Amy´s Ernährung etwas falsch zu machen, von wegen Wachstum und so. Also bestellte ich mir ein Buch, welches auch in der Ausbildung von Tierärzten zur Amwendung kommt (Siehe Bücher) und orientierte mich an den dort aufgeführten Vorgaben bzgl. des Tagesbedarfes an Eiweis, Energie, Kalzium, Phosphor usw. für die jeweiligen Alterstufen. Daraus entstanden verschiedene Futterpläne, abhängig von Gewicht und Alter des Welpen.
unsere Futterpläne
Ich habe sowohl Amy als auch jetzt Debby regelmäßig gewogen, um sicherzustellen, dass sie nicht zu schnell wachsen. Da ein zu schnelles Wachstum zu Schäden und Fehlbildungen am Bewegungsapparat führen kann.
Die Gewichtszunahme unserer Welpen habe ich in einer Tabelle aufgeführt. Die Mutter von Amy und Debby ist eher klein, die Väter waren beide vom Typ her größer und kräftiger. Ich gehe davon aus, dass Debby später 18 bis 20 kg wiegen wird.
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