aktualisiert am:

21.03.2007

zu meiner Homepage für Tierfotos:

www.Lindner -Tierfotos.de

zum Gästebuch:

Gästebuch

 

+ + + Wir begrüssen alle Besucher und wünschen viel Spass beim Stöbern auf unserer Seite + + + Neuigkeiten gibt es wie immer unter "News" + + +

 

Zum Clickertraining bin ich über´s Agility gekommen. Fia wollte immer alles richtig machen, aber aufgrund meiner anfänglich eigenen Unfähigkeit den Hund richtig zu führen, kam es oft zu Fehlern und Mißverständnissen. Fia nahm ein falsches Hindernis, wir standen uns gegenseitig im Weg usw. Sie war dadurch verunsichert und blieb eher in meiner Nähe. Ohne Kommando  machte sie lieber nichts und wartete erst mal ab. Nachdem ich mit meinem Bordercollie einen Motivationskurs gemacht hatte, was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte, entschied ich mich dafür, es mal mit dem Clickertraining zu probieren.

Ich kaufte mir ein Buch zum Thema und besuchte einen Kurs. Dieser war für mich sehr aufschlussreich. Den Teilnehmern wurde in einem Test am eigenen Leib veranschaulicht, wie der Clicker richtig angewendet funktioniert:

Eine Person verlässt den Raum, der Rest denkt sich eine Aufgabe für sie aus, z.B. eine Kaffetasse vom Tisch auf den Boden stellen. Einer belohnt jeden richtigen Schritt mit einem Clicken. (der Hund bekommt dann natürlich auch eine Belohnung). Man kann dabei feststellen, wie schwer das richtige Timing ist (für den der Clickert) und wie in etwa das Lernen für "den Hund" funktioniert.

Nun  kann man mit dem eigenen Hund anfangen, zuerst belohnt man die Aufmerksamkeit, dann mal das Wegschauen, man schafft eine neue Situation und belohnt die Aktivität. Komplexe Aufgaben werden "von hinten aufgerollt"  z.B. soll das spätere Ergebnis sein: der Hund soll die Zeitung bringen, dann übt man erst das Festhalten und Ausgeben der Zeitung, dann das Transportieren über eine kurze Strecke, später von einem Raum zum anderen usw. Interessant ist es zu beobachten, was der Hund alles anbietet, deshalb sollte man auch mal Verhalten belohnen, was gerade nicht zur aktuellen Aufgabe passt, aber evtl. auch nützlich sein kann.

Zeigt  der Hund ein geübtes Verhalten absolut sicher, beginnt man das Kommando und evtl. ein Handzeichen einzuführen. Klappt es sicher lässt man die Belohnung immer seltener erfolgen, aber doch noch ab und zu, so dass der Hund immer damit rechnet.

Ich fange jetzt auch schon bei unserem Welpen (damals: knapp acht Wochen) damit an, so lernt Amy ihren Namen indem ich sie rufe und den Blickkontakt belohne, das Kommen auf Zuruf klappt auch schon ganz gut. Man  kamm in dem Alter auch schon mit Sitz und Platz anfangen und Pfötchen geben. D.h. ich mache nicht immer die gleiche Übung (wäre ja bald langweilig!) ich helfe dem Hund aber dadurch, dass die gleiche Übung immer am gleichen Ort verlangt wird (Ortslernen: der Hund verbindet die Aufgabe mit dem Ort des Lernens, deshalb später an verschieden Stellen im Haus/Garten usw. üben)

[Katja und Holger] [Hunde] [Welpen] [Fia] [Debby] [mehr Fotos] [Aktivitäten] [Fütterung] [IN MEMORIAM] [Schafe] [Service] [News] [Kontakt] [Impressum]